zur Startseite zur Hauptnavigation zum Hauptinhalt zum Kontaktformular zum Suchformular
JURA Management AG
JURA Management AG
JURA Management AG

Ressourcenschonung

Natürliche Ressourcen wie Frischwasser, Land und Rohstoffe schonend zu nutzen, ist eine zentrale globale Herausforderung. Denn Klimawandel, Verlust an Kulturland oder Biodiversitätsverlust gehören zu den grossen Bedrohungen unseres Planeten. Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen ist daher das zentrale Gebot unserer Zeit und wichtiges Thema der Umweltpolitik. Unsere Industrie trägt hier eine besondere Verantwortung, der wir an unseren Standorten – wo immer möglich – gerecht werden.

Ressourcenschonung

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Zement

Die Befeuerung des Ofens erfolgt grösstenteils mit Alternativbrennstoffen sowie mit fossilen Brennstoffen. Durch den Einsatz alternativer Brennstoffe können so die CO2-Emissionen reduziert werden. 2019 betrug die thermische Substitutionsrate über 80 % im Zementwerk Wildegg und über 70 % im Zementwerk Cornaux.

Diese alternativen Brennstoffe kommen vorwiegend aus der Region. Unser Unternehmen ist damit ein wichtiger Partner der Schweizer Abfallwirtschaft. Ohne JURA Materials müssten die Altstoffe zur Verbrennung über weite Strecken in der Schweiz oder sogar ins Ausland transportiert, die verbleibende Asche müsste deponiert werden. In unseren Zementwerken können wir diese Stoffe sowohl thermisch als auch stofflich nutzen (Co-Processing-Technologie).

Zur Schonung unserer Rohmaterialreserven, die in den nahegelegenen Steinbrüchen abgebaut werden, verarbeiten wir mineralische Bauabfälle anstelle von hochwertigen Kalk- und Mergelgesteinen. Damit reduzieren wir den Abbau von natürlichen Rohstoffen um rund 80'000 Tonnen pro Jahr. Die eingesetzten kontaminierten Bauabfälle müssen als Folge nicht deponiert werden, was den in der Schweiz begrenzten Deponieraum schont. Das bringt sowohl ökologisch wie ökonomische Vorteile. Die JURA Materials-Gruppe wird in den kommenden Jahren diesen Geschäftszweig weiter ausbauen.

Beton

Für das Herstellen von Beton ist neben Sand, Kies und Wasser vor allem Zement als Bindemittel aus ökologischer Sicht von zentraler Bedeutung. Um Treibhausgas-Emissionen zu vermindern, versuchen wir das Material zu ersetzen, ohne an Qualität einzubüssen. Dies erreichen wir unter anderem durch das Verringern des Zementanteils im Beton, durch Verringern des Klinkeranteils im Zement und durch Einsatz von Recyclingbeton.

Das Recycling von Bauwerken und Baurestmassen ist von grosser Bedeutung. Durch das Verwerten der Betonteile entsteht ein nachhaltiger Kreislauf. Damit verringern wir die Abbaumenge der wertvollen natürlichen Rohstoffe Kies und Sand und vermeiden, dass Baustellenabfälle in Deponien abgelagert werden müssen.

Unsere nachhaltigen Baustoffe

Beton ist der wohl wichtigste Baustoff unserer Zeit. Auf jeden Schweizer Einwohner fällt eine Produktionsmenge von 1.8 m3 pro Jahr an.

Zu den nachhaltigen Baustoffen

Asphalt

Damit aus Gesteinskörnungen und Bitumen Asphalt für den Strassenbau wird, braucht es einen thermischen Vermischungsprozess. Die Mineralstoffe bauen wir in den eigenen Kiesgruben ab und waschen und brechen sie in den Kieswerken. Im Anschluss werden sie zunächst getrocknet, bevor sie in speziellen Mischern unter dosierter Zugabe von Bitumen zu einer homogenen Masse vermischt werden. Das hierbei eingesetzte Bitumen umhüllt und verbindet die Mineralstoffe.

Im Jahr 2015 stellten wir den Brennstoff für den thermischen Vermischungsprozess von Öl auf Gas um. Damit können bei gleicher Produktionsmenge 24 % CO2-Emissionen eingespart werden. Weiter nahmen wir bauliche Änderungen an der Anlage vor. Die Mineralstoffe können wir nun trocken lagern und sparen so die Energie für den Trocknungsprozess.

Nachhaltiges Wirtschaften geht auch im Umgang mit Recycling-Asphalt. Durch das Aufbereiten und Verwenden von Alt-Asphalt ist das Einsparpotential aus ökologischen Gesichtspunkten sehr gross. Auf die gesamte Produktion gerechnet werden ca. 25 % Recycling-Asphalt beigemischt. Auch hier schonen wir dabei natürliche Ressourcen und vermeiden das unnötige Deponieren von Alt-Asphalt.

 

Wassermanagement

Wasser ist von grosser Bedeutung für unsere Produktionsprozesse. Es wird beispielsweise beim Aufbereiten von Kies und Sand verwendet und ist einer der Ausgangsstoffe für das Herstellen von Beton. Des Weiteren müssen nach dem Ausliefern des Betons die Fahrmischer mit Wasser gereinigt werden.

Wir beziehen das genutzte Wasser teilweise aus der öffentlichen Wasserversorgung, zum grössten Teil aber mit eigenen Installationen aus dem Grundwasser oder aus Flüssen und Seen. Diese direkten Entnahmen bedürfen einer kantonalen Konzession und sind behördlich streng reglementiert und überwacht. In Kieswerken arbeiten wir mit geschlossenen Wasserkreisläufen. Das bedeutet, dass das verwendete Abwasser in eigenen Kläranlagen aufbereitet und wieder im Produktionsprozess verwendet wird. In Zementwerken wird das Wasser zur Kühlung genutzt. Im Anschluss führen wir es kontrolliert in ein Oberflächengewässer zurück. Regelmässige Schulungen unserer Mitarbeiter sowie externe Kontrollen stellen sicher, dass wir vorgeschriebene Prozesse einhalten.

Schutz unserer Gewässer

Um beim Abbau von Rohmaterialien die lokalen Gewässer und den Grundwasserhaushalt nicht zu gefährden, befolgen wir strenge Umweltschutzauflagen.

Header Nachhaltigkeit 2