Risi AG Betonwerk in Cham mit dem Silber-Nachhaltigkeitszertifikat ausgezeichnet
Juni 2026
Das Betonwerk der Risi AG in Cham (ZG), das 2024 als erstes Betonwerk der Zentralschweiz mit dem Bronze-Nachhaltigkeits-Label ausgezeichnet wurde, hat nun den nächsten Meilenstein erreicht und den Silberstatus erlangt.
Nachhaltigkeit spielt für Bauherren eine immer wichtigere Rolle. Besonders im Bereich nachhaltiger Beton sorgt ein Anbieter aus Zug für Aufmerksamkeit: Das Betonwerk der Risi AG in Cham (ZG) wurde bereits zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel «Sustainable Concrete Business» ausgezeichnet – vergeben durch JURA Materials und verifiziert von Swiss Climate. Neu darf sich das Werk mit dem Silber-Zertifikat schmücken.
Unabhängig geprüft: Strenge Kriterien für echte Nachhaltigkeit
Von Anfang an war klar, dass die Nachhaltigkeitsleistungen von JURA Materials von einer unabhängigen und glaubwürdigen Instanz bewertet werden sollen – transparent und nach klar definierten Kriterien. Deshalb arbeitet die JURA Materials-Gruppe eng mit Swiss Climate zusammen, einem führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen CO₂-Management, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energie. Swiss Climate unterstützt Organisationen und Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse ganzheitlich und verantwortungsvoll auszurichten – unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte.
Gemeinsam haben JURA Materials und Swiss Climate einen umfassenden Kriterienkatalog mit 45 Bewertungsthemen entwickelt. Ab einer Punktzahl von mindestens 65 von 100 wird das Nachhaltigkeits-Label «Sustainable Concrete Business» in Gold, Silber oder Bronze verliehen.
«Im Bewertungsprozess werden nicht nur Faktoren wie der Zementanteil im Beton oder die CO₂-Bilanz berücksichtigt», erläutert Jessica Sing, Consultant bei Swiss Climate. «Auch übergeordnete Themen sowie Aspekte aus den Bereichen Soziales, Treibhausgasemissionen, Sekundärrohstoffe, Wasser und Abfall, Energie und Ökonomie fliessen in die Bewertung ein. Dadurch entsteht eine ganzheitliche Beurteilung eines Betonwerks – weit über einzelne Kriterien hinaus.»
Nachhaltig bauen mit Zukunft: Beton neu gedacht
Schon 2024 formulierte Patrick Grieder, Geschäftsführer der Risi AG, ein klares Ziel: «Wir wollen in absehbarer Zeit das Silber-Label erreichen.» Dieses ambitionierte Vorhaben ist nun Realität geworden – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.
Doch damit nicht genug: Auch im Bereich innovativer und umweltfreundlicher Produkte setzt die Branche neue Massstäbe. Mit Calterra® hat die JURA Materials-Gruppe den Zement der nächsten Generation auf den Markt gebracht. Die Marke steht für eine Verbindung von Regionalität und technologischer Innovation. Durch den Einsatz von kalziniertem Ton, optimierten Rezepturen und Schweizer Präzision entsteht ein Zement, der langlebig, ressourcenschonend und deutlich CO₂-ärmer ist.
So kann mit Calterra® 42 der CO₂-Ausstoss im Hochbaubeton um über 20 % pro m³ reduziert werden. Bereits 2026 folgt mit Calterra® 32 eine weitere Variante mit noch höherem Anteil an kalziniertem Ton, der noch mehr CO₂ einsparen wird – ein starkes Zeichen für kontinuierliche Innovation und aktiven Klimaschutz im Schweizer Bausektor.