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JURA Management AG
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JURA CEMENT investiert in die Sicherheit ihrer Energieversorgung

23.02.2021

Die Jura-Cement-Fabriken AG (JCF) ersetzt die alten Freileitungen zu ihrem Werk in Wildegg/AG durch verkabelte Netzanschlüsse. Für die Anwohner bedeutet dies freiere Sicht und weniger elektromagnetische Strahlung. Zudem bieten die neuen Leitungen höhere Sicherheit und damit Schutz vor Bränden, Stromschlägen und Betriebsausfällen.

 

Solarpanels Jura Cement Wildegg 310

Zement und Strom braucht die Welt

Seit 1890 produziert die JCF in ihrem Werk in Wildegg Zement und beliefert die Schweiz mit dem wertvollen Bindemittel. Gemischt mit Wasser, Sand und Kies verbindet sich der Zement zu einem der meistverwendeten Stoffe der Welt: Beton. Tunnels, Gebäude, Brücken und Strassen – Beton ist als Baustoff unverzichtbar. Ohne Beton läuft nichts. Ebenso ist es mit dem Strom: Fliesst dieser nicht, steht die Welt – oder im Falle der JCF das Zementwerk – still.

 

Die JCF setzt auf alternative Energien

Das Werk der JCF in Wildegg ist dank seinen innovativen, nachhaltigen Produktionsverfahren das modernste und vorbildlichste Zementwerk der Schweiz. Kontinuierlich wird in Infrastruktur und Abläufe investiert. Dies auch im Bereich Energieversorgung: Die JCF verwertet heute schon rund 90 % alternative Brennstoffe anstelle von Steinkohle für den Brennprozess im Zementofen. Auf vielen Dächern des Werks wird «grüner» Strom produziert. Die Photovoltaikanlagen von einer Fläche von 7'400 m2 liefern eine Jahresproduktion von ca. 1’100 MWh, was einem Jahresverbrauch von rund 500 Haushalten entspricht. Ein Teil der Abwärme, welche beim Herstellungsprozess anfällt, wird ebenfalls als Energiequelle genutzt und versorgt über 50 Liegenschaften und das Schwimmbad in Wildegg mit Fernwärme, und ein weiterer Teil wird seit 2017 zur Stromerzeugung von jährlich rund 10'000 MWh verwendet.

Brand Strommast Jura Cement Wildegg

Drei Brände in fünf Jahren

Trotzdem ist die JCF immer noch auf den traditionellen Strom aus der «Steckdose» angewiesen. Bisher war das Werk über Freileitungen mit dem Unterwerk Wildegg verbunden. Der Strom, der durch die Drähte fliesst, kann bei Trockenheit mittels sogenannten Kriechströmen über die Isolatoren die Holzmasten der Freileitungen entzünden. Die JCF erlebte in den letzten fünf Jahren gleich dreimal einen derartigen Brand. Dies bedeutete viel Arbeit für die Regionalfeuerwehr Chestenberg und die Betriebsfeuerwehr der JCF. Die Löscharbeiten verursachten zudem jeweils grosse Aufregung und Strassensperrungen in Wildegg. 


Höhere Sicherheit und freie Sicht dank unterirdischen Leitungen

Darum packte die JCF die Chance, als die AXPO Anfang dieses Jahres ihr Hochspannungsnetz in Wildegg von 50 kV auf 110 kV ausbaute: In Zusammenarbeit mit der AEW wurden modernste Transformatoren errichtet und ein neuer, unterirdischer Netzanschluss zum Areal erstellt. Die alten Freileitungen werden so bald wie möglich abgebrochen. Für die JCF ist Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stets oberstes Gebot: So können die neuen vollisolierten Anschlüsse nun nicht mehr in Brand geraten und schützen vor Stromschlägen. Die Bevölkerung profitiert als Folge von weniger elektromagnetischer Strahlung und freier Sicht. Die lokale Feuerwehr geniesst indes hoffentlich ab sofort ruhigere Zeiten.