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JURA Management AG
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Die Iff AG sagt den Neophyten den Kampf an

28.06.2021

Das Einjährige Berufkraut ist ein invasiver Neophyt (gebietsfremde Problempflanze). Es verbreitet sich unter anderem in naturschützerisch wertvollen Magerwiesen und verdrängt damit einheimische Pflanzen.

Die Iff AG bekämpft regelmässig auf ihrem Areal in Niederbipp die unerwünschten Neophyten. Im Juni 2021 war es wieder soweit: Freiwillige Helferinnen und Helfer der Iff AG und JURA Management AG zogen unter der Leitung von Ruedi Christen (Stiftung Land + Kies) mit Minipickel, Handschuhen und Säcken los, um das Einjährige Berufkraut zu entfernen. Rund 470 kg Neophyten wurden eingesammelt.

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Das Einjährige Berufkraut wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze aus Nordamerika eingeführt. Es wächst entlang von Strassen, Bahngleisen und Fliessgewässern, auf Kiesplätzen, in Wiesen und Weiden oder in landwirtschaftlichen Kulturen und in Gärten. Obwohl das Berufkraut nicht giftig ist, wird es vom Vieh gemieden. Daher kann es sich auf Weiden massiv vermehren und diese stark verunkrauten. Auf Ruderalstandorten und Magerwiesen verdrängt es einheimische, zum Teil schon selten gewordene Pflanzenarten.

Die Pflanzen müssen vor der Blüte ausgerissen werden. Das Pflanzenmaterial entsorgt man in der Kehrichtverbrennung oder in einer Kompostier- oder Vergärungsanlage. Werden sie gemäht, treiben sie wieder aus und bilden in kurzer Zeit Blüten oder werden sogar mehrjährig. Immerhin kann durch den Schnitt die Samenbildung je nach Höhenlage um 20 bis 50 Tage verzögert werden.